Bier ist in Mexico relativ teuer. Besonders teuer ist aber in letzter Zeit immer öfter das mexicanische Bier.
Vorletzte Woche kaufte ich in einem Superama in Toluca ein 4er-Pack Heineken in Halb-Liter-Dosen für 50 Pesos; Liter-Preis: 25 Pesos. Der Bitburger-8-Pack (0,5-l-Dose) beim Sam’s stand letzten Samstag bei 90,50 Pesos (= 22,62 Pesos pro Liter).
Zum Vergleich kostete letzten Freitag ein Six-Pack Modelo Especial (ich nehme bewusst dieses, weil a) qualitativ mit den beiden erstgenannten vergleichbar und b) ebenfalls in der Dose — Flaschenbier ist immer teurer) in der 355-ml-Dose bei der Bodega Aurrera um’s Eck 65 Pesos; also 30,51 Pesos pro Liter.
Klar, würde ich Plörren wie Bavaria (NL), Gallo (Guatemala) oder Tropical weiss-nicht-was (Mexico) dazu nehmen, wäre der Liter-Preis niedriger, aber schmecken soll’s schon (das ist auch der Grund, weswegen ich Bier trinke; besaufen kann man sich mit anderem Alkohol wahrscheinlich billiger und effektiver).
Aber: warum soll ich z.B. für ein Modelo Especial fast 35 % (in Worten: fünfunddreissig Prozent!) mehr bezahlen als für ein Bitburger, wenn ersteres wesentlich geringere Lohn- und Transport-Kosten hat und weniger Steuer-Belastung erfährt?
Irgendwas ist da faul im mex. Bier-Gewerbe… – ich habe mich jedenfalls am Wochenende mal wieder mit ein paar Bytes (1 Byte = 8 Bit) aus dem Sam’s eingedeckt.
Prost!




