Archiv der Kategorie gps

Die Stadt ohne GPS

Eine tiefsitzende Tendenz bringt uns dazu nachzuforschen, wo sich die Dinge befinden. Eine andere tiefsitzende Tendenz bringt uns dazu, sie zu verstecken. Die gleiche Spezies, die die Kartographie entwickelte, erfand das Labyrinth.

Bestimmte urbane Landschaften (Paris, Manhattan, der ältere Teil von Puebla) sind wie eine Laune der Ordnung. Andere zeigen sich, wie [Carlos] Monsiváis bemerkt, wie “Rituale des Chaos”.

Die Erfindung des GPS hat einige Überraschungen mit sich gebracht. Das Geheimnis der Orientation, hinderlich für das eheliche Zusammenleben, scheint endlich gelöst zu sein. Die Strassen der Erde passen auf einen Bildschirm; eine Stimme leitet Dich nach links oder rechts mit der gleichen Sicherheit, mit der die Winde zu den Phöniziern sprachen.

Aber einige Orte unterliegen einer anderen Logik: sie wurde kartographisch aufgenommen, ohne dass es viel nützt. Einer von ihnen: der unermesslich grosse Distrito Federal. Hier ist das GPS das gleiche wie der Gesang der Sirenen für Odysseus: eine unwiderstehliche Versuchung, die in den Wahnsinn führt.

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GPS-Signal wird genauer werden

Von heute durchschnittlich drei Metern “Genauigkeit” wird es demnächst ein Meter sein – sagen die Amis…

Mehr: GPS Power-Up: Get Ready for New Sense of Place

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Google Maps Driving Directions

Google Maps hat vor einigen Tagen 111 “neue” Länder mit “Driving Directions” (d.h. man gibt Start- und Ziel-Punkt ein und die Webseite errechnet eine Route; das gibt es z.B. für die USA schon länger) eingeführt. Bezeichnenderweise ist Mexico nicht dabei (Belize, El Salvador und Costa Rica aber wohl – Quelle).

Das lässt tief blicken, was die Qualität mexicanischer Karten-Daten angeht. Im Allgemeinen herrscht eine Art “Krieg” in Mexico zwischen einigen wenigen Firmen, wer von ihnen die besten ”Karten” hat; keiner will was rausgeben und hütet seine Datenbanken wie Schätze (und verkauft Daten, die gar nicht stimmen können (Beispiel: Códigos Postales) zu Wucher-Preisen).

Das ist m. E. auch einer der Gründe, weswegen beim OpenStreetMap-Projekt ausser der Riesen-Urbe Mexico City so wenig vom Land digitalisiert wurde: Karten-Beiträge, die man als Freiwilliger kostenlos anfügt, würden von Navteq, MapData und compinches sofort übernommen, als eigene deklariert und teuer verkauft werden.

Wir werden also weiter warten müssen, bis wir z.B. von der Col. Escandón bis nach Zapopan geleitet werden… :-|

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Geo-Lokalisation von Mobil-Telefonen

In Deutschland konnte man es vor ein paar Monaten sehen: mit Hilfe der Geo-Lokalisation seines Handies wurde ein aus der JVA Aachen ausgebrochener Häftling wieder gefasst – er war dermassen überrascht als er, auf seinem Fahrrad sitzend, auf freiem Feld von der Polizei angesprochen wurde, dass er bei der Festnahme keinen Widerstand leistete. Die Daten wurden auf Anfrage von Staatsanwaltschaft und Justiz vom Mobil-Telefon-Betreiber herausgegeben.

Orts-Sprung nach Mexico: die staatliche Telekommunikations-Kommission COFETEL (Comisión Federal de Telecomunicación) unterschreibt mit der US-Firma Telcordia ein Abkommen. Dass es dabei um jene Geo-Lokalisation geht, sagt die Presse-Mitteilung von Telcordia nicht, aber IMHO ist das der Kern der Vereinbarung, auch wenn von number portability und data transfer gesprochen und damit der wahre Grund (Überwachung der Bürger) fein aussen vor gelassen wird.

Wir dürfen gespannt sein, welche Ergebnisse das Abkommen bringt. In einem Land, in dem die Gesetze meist nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen, liegt aber wieder einmal die unverantwortliche und z.T. gefährliche Nutzung von Telefon-Kunden-Daten in der Luft…

P.S. Warum es Geolokalisation in Mexico nicht gibt (zumindest nicht zuverlässig) mit einfacher Triangulation von Sendemasten? Tja, das weiss ich auch nicht; es hat aber wohl was mit fehlender mittel- bis langfristiger Weitsicht zu tun (etwas, mit dem ich im beruflichen Alltag sehr zu kämpfen habe: warum fast & dirty, wenn man mit fundierter Vorab-Planung und ein wenig Mehr-Aufwand das Ganze wirklich gut machen kann?). Sendemasten haben nämlich bisher keine eindeutige (uniqueID, mit der genaue LatLng-Daten relationiert sind…

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Neue Tricks beim Auto-Klau

Seit Januar 2008 müssen alle Neu-Wagen in und um Mexico-City (in der sogenannten Zona Metropolitana de la Ciudad de México, kurz ZMCM) über einen “Geo-Lokalisations-Apparat” verfügen; so sagt es das Reglamento de Tránsito (die Strassenverkehrs-Ordnung) im Artikel 16, Absatz XI. In den allermeisten Fällen  ist das ein im Wagen irgendwo versteckt installierter GPS-Empfänger, der im Notfall (manche tun es auch periodisch) über GPRS ein Signal an einen Daten-Server sendet. Damit soll der Auto-Diebstahl eingedämmt werden und Autos schneller wieder ausfindig gemacht werden können.

Nun veröffentlichte gestern der Auto-Versicherer-Verband die Jahres-Statistiken zum Diebstahl. Im Jahre 2009 stieg der Auto-Diebstahl in ganz Mexico um 13,4 %; in Mexico-City (= Distrito Federal) ging er zwar um 3,9 % zurück, im Estado de México (meist Umgebung von Mexico-City) stieg er allerdings um 18,8 %. Das sind die Zahlen, die die Versicherer angeben; nichtversicherte gestohlene Wagen wurden also gar nicht erfasst. (Quelle)

Naja, die im Auto installierten GPS-Geräte nützen nicht viel (um nicht zu sagen: gar nichts), wenn man GPS Jammer wie diesen hier problemlos besorgen kann. Auto aufbrechen, jammer in den Zigaretten-Anzünder (noch bevor man das Zündschloss öffnet), und dann kann das GPS senden, was es will, denn es hat keine Ahnung, wo es sich auf diesem Planeten befindet. Wenn das Auto dann in Sicherheit gebracht ist, hat man alle Zeit der Welt, das GPS zu suchen und unschädlich zu machen.

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“Routen-Neuberechnung”: Navi-Spass in der Stadt

Seit einigen Wochen habe ich ein neues Nokia-Handy, auf dem auch das Programm Nokia Maps bzw. Ovi Maps läuft. Auf einem 360×640-Pixel-Bildschirm sind die auf das Telefon herunterladbaren Karten (von Nokia-Tochter Navteq) durchaus angenehm anzusehen.

Letzten Sonntag wollte ich die neuerdings kostenlose Navigation einmal ausprobieren; ein Ausflug nach Xochimilco stand auf dem Programm. Aus Richtung Ecatepec bis Indios Verdes war ja nichts falsch zu machen: immer der Autobahn nach in die Stadt hinein. Was danach kam, liess tief blicken in die Qualität der Mexico-Karten aus dem Hause Navteq (leider (!) fast die einzigen verfügbaren für dieses Land).

An der Kreuzung Insurgentes/Paseo de la Reforma ging es los: ab dort wollte mich das Gerät partout und sehr penetrant auf den Periférico schicken. Egal, wie weit ich auf Insurgentes gen Süden fuhr, immer sollte ich irgendwo rechts abbiegen. Selbst als ich auf den Viaducto Richtung Flughafen einbog, versuchte das Navi mich auf die Laterale zu lotsen, damit ich dort um 180° wende und zurück zum Periférico führe. Auf der Calzada de Tlalpan wurde ich immer wieder aufgefordert, rechts abzubiegen. Erst kurz vor dem Abzweig zum Azteken-Stadion hatte das Gerät endlich begriffen, wohin ich wollte und auf welchem Weg.

Das wohl meist gehörte Wort, das das Navi ausstiess, um mich zu führen, war “Routen-Neuberechnung”. Selbst “biegen Sie rechts” oder “links ab” war seltener im Wortschatz der freundlichen Frauenstimme.

Der Grund für dieses Chaos ist ganz einfach zu erklären. Die eigentliche Software Nokia Maps/Ovi Maps und ihre Algorithmen ist in jedem Land die gleiche, also sind es die Karten-Daten, die Schwierigkeiten bereiten. Sprich: schlechte Daten-Aufnahme.

Ein Beispiel: der Periférico ist in den Navteq-Daten als Autobahn kategorisiert, was schon von vorn herein falsch ist. Er ist zwar mehrspurig und kreuzungsfrei, aber er ist -auch offiziell- keine Schnellstrasse und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h. Klar, in der subjektiven Wahrnehmung der Mexico-City-Einwohner ist er eine “schnelle Strasse”, aber wenn man den täglichen Verkehrs-Horror in Betracht zieht und, wie in meinem Fall, welch enormen Umweg er auf der Reise von Indios Verdes nach Xochimilco darstellt, dann ist es ziemlich deutlich, dass da was im Argen liegt und Navteq seine Daten grundlegend überarbeiten sollte.

Ein anderes Beispiel: am Nachmittag fuhren wir nach Tepepan. Wer das Dorf kennt, weiss, dass es fast ausschliesslich aus kleinen Strässchen besteht, durch die meistens nicht mehr als ein Auto passt. Wenn man Pech hat, steht dort ein Wagen geparkt und man muss umdrehen. Wie kann Navteq das in seinen Daten nicht berücksichtigen und mich auf dem Weg aus Tepepan Richtung Azteken-Stadion durch die kleinsten der kleinen Strassen schicken, anstatt mich über die Hauptstrasse bis zum nächsten 180°-Wendepunkt zu leiten, um von dort problemlos in die richtige Richtung zu fahren?

Ich kenne die Geschichte der Navteq-Daten und wo sie ursprünglich herkommen. Offenbar wurden die jahrealten Dateien so übernommen, wie sie zu gedas-Zeiten waren, ohne sie auf Kategorisierungs- und andere Fehler abzuklopfen und Neu-Information einfach angehängt. Leider sind die TomTom-Karten für Mexico noch schlechter; da lernte ich vor ein paar Monaten Vertreter der Firma kennen, die diese Daten produziert hatte und die stolz berichteten, ihre Karten wären besser (quasi unfehlbar). Schon nach einem oberflächlichen Check und in weniger als 5 Minuten mit ihrem Navi konnte ich anhand mehrerer Beispiele das Gegenteil beweisen, was ihnen natürlich überhaupt nicht gefiel…

Es gibt ein paar andere, kleinere Daten-Provider, deren Personal- und Aktualisierungs-Kapazitäten eingeschränkt sind, deren Karten aber z.T. besser sind als Navteq und TomTom zusammen. Leider kann man sie meist nur auf Garmin-Nüvis benutzen (und muss z.T. die entsprechende Navi-Software zu den Daten dazukaufen).

So bleibt einem -zumindest in Mexico City- nicht viel übrig, als sich auf seine Orts- und Strassenzustands-Kenntnis zu verlassen und das Navi mit seinem ständigen “Routen-Neuberechnung”-Gesülze labern zu lassen, während man sich seinen Weg selber sucht. Und mal ehrlich: um auf dem Land über die Landstrasse oder Autobahn zu fahren, brauche ich kein Navi – das kann auch mein Beifahrer mit einer guten, alten Papier-Karte auf dem Schoss…

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Navigation für umme

Für den, den es interessiert: heute hat Nokia die vorher kostenpflichtige Navigation in ihrem Programm Nokia Maps kostenlos geschaltet.

Sprich: wer ein Nokia-Handy hat (so wie ich :-D ), der kann nun offline (weil die Karten auf der Speicher-Karte im Handy sind) navigieren von A nach B (und zurück).

Kauft noch irgendwer einen Navi, wenn man nun Software, Karten und Navigation für “ummesonz” bekommt…?

(über SPON)

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GPS-Kartografie

In einer Angebots-Mail vom Lidl lese ich in der Beschreibung eines Auto-Atlasses (Angebot hier):

Deutschland im Maßstab 1:300.000 mit GPS-Kartografie

Was ist denn “GPS-Kartografie”? Habe ich da was verpasst?

Heisst das, dass man gleichzeitig diesen Atlas und ein GPS im Auto haben darf?
Oder, dass, wenn der Navi mal wieder Blödsinn erzählt (z.B. mitten auf der Autobahn befiehlt, man solle eine 180°-Wende vollziehen – ist mir auf der Berliner Stadtautobahn passiert), man in diesen Atlas gucken soll (weil der Navi immer und immer wieder dasselbe sagt und wirklich nur nervt…)?
Oder etwa, dass dem Atlas eine CD (DVD?) beliegt, auf der die Karten digital gespeichert sind und die man auf sein GPS/Navi hochladen kann?
Oder heisst das, dass die gezeichneten Strassen in der Karte alle aus den GPS-Tracks der Kartenmacher stammen und damit “supergenau” sind (dass das Quatsch ist, weiss jeder, der damit beruflich zu tun hat)?

Kann mich jemand aufklären – evtl. jemand, der den Atlas (oder einen ähnlichen) hat?

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Karten-Lesen für Navi-Nutzer

Vor ein paar Wochen kamen Gerüchte auf, das GPS-System würde im Jahre 2010 Lücken bekommen und Genauigkeit und Flächendeckung verlieren, weil ein paar der Satelliten ihre “Haltbarkeitsdauer” überschreiten und ausfallen könnten.

Tim Dowling vom britischen Guardian hat ein paar FAQ zusammengestellt, um Navi-Nutzern den Umgang mit Papier-Karten zu erleichtern:

Wie schalte ich die Karte ein? – Ein Strassenatlas funktioniert sehr ähnlich wie ein Buch, während man eine Karte im Zick-Zack auseinanderfaltet und daraus ein grosses Blatt wird. Diese sollte man vor sich halten, so dass die Schrift richtig herum lesbar ist.

Jetzt kann ich aber nichts sehen! – Halten Sie das Auto an. Versuchen Sie niemals gleichzeitig eine Karte zu lesen und ein Fahrzeug zu bedienen.

Ich will nach Vechta fahren. Welchen Knopf muss ich drücken? – Finden Sie “Vechta” auf der Karte und halten Sie einen Finger darauf. Finden Sie Ihre momentane Position und halten Sie einen anderen Finger darauf. Nun finden Sie eine ununterbrochene Verbindungslinie zwischen den beiden Fingern. Das ist Ihre “Route”. Sie können nun die Fahrt beginnen.

Ich fahre nun seit 40 Minuten und das Ding hat immer noch nichts gesagt. Fahre ich einfach geradeaus? – Eine Karte wird keine Anweisungen geben. Es ist Ihre Aufgabe die Route auf der Karte mit der Information in Einklang zu bringen, die Sie aus Beobachtungen der Umgebung ableiten können und entsprechend zu fahren.

Bitte was? – Zum Beispiel: Was steht auf dem Schild, an dem Sie gerade vorbeigekommen sind?

“Enschede”. Ist das in Ordnung?
– Sie sind an der niederländischen Grenze. Versuchen Sie sich selbst auf der Karte zu finden.

Ich bin genau am Papier-Rand! Will sie mir sagen, ich solle eine Klippe runterfahren? – Seien Sie nicht dumm. Wenn Ihr Navi Ihnen sagen würde, sie sollten eine Klippe runterfahren, täten Sie das?

Da kenne ich eine lusitge Anekdote zu… – Oh, fahren Sie einfach rechts ran und fragen Sie.

OK. Wie schalte ich dieses Ding aus? – Das ist eine Karte. Falten Sie sie einfach so zusammen wie Sie sie aufgefaltet haben, nur umgekehrt. Noch Fragen?

Ja. Wie schaffe ich es, dass sie sich wie Dagmar Bergmann anhört? – Das klären wir ein anderes Mal.

(über The Map Room)

Navigieren* in Mexico

* “navigieren” im Sinne von: sich in fremden Gegenden mit Hilfe von Karten zurechtfinden.

Vor gar nicht so langer Zeit packte ich jedes Mal, wenn ich in eine fremde Stadt fuhr, eine gedruckte Karte ins Gepäck, die ich vorher schon studiert und die Fahrtziele gefunden hatte. Oft nahm ich dabei Exemplare aus Quimera‘s Quellen-Archiv mit.

Seit einem guten halben Jahr ist das in dieser Form nicht mehr nötig. Ich habe ein Bluetooth-fähiges Nokia-Handy mit Symbian S60-Betriebssystem (wichtig!) und einen sog. Bluetooth Puck (das ist ein GPS-Empfänger, der die momentane Position auf der Erde per Bluetooth an das Handy (oder jedes andere Bluetooth-fähige Gerät, z.B. mein iBook) sendet).
Und ich habe das kostenlos im Internet erhältliche Programm Nokia Maps plus der zugehörigen, ebenfalls kostenlosen Mexico-Karten aus dem Hause Navteq (jetzt zu Nokia gehörend), die ich auf das Handy überspielt habe.

Heute schalte ich im gegebenen Moment den Bluetooth Puck (meiner ist ein Globalsat BT-338) ein und starte Nokia Maps auf meinem Handy (ein Nokia E65). Per Knopfdruck erfahre ich meine momentane Position auf der Karte und weiß, wo ich bin.
Zuhause habe ich vor der Reise eine Google Maps-Suche gemacht und die Adressen der Ziele als “Landmarks” in Nokia Maps markiert, deren Pins ich vor Ort leicht auf dem Handy-Display erkennen kann (warum das? – die Adress-Suche in Nokia Maps ist ziemlich sch…lecht).

Ich könnte mich auch von Nokia Maps von der momentanen GPS-Position bis zum Zielpunkt navigieren lassen (mit Audio-Anweisungen á la “Hier links; gleich rechts”, etc.), aber das kostet (und ist (noch?) zu teuer, wie ich meine). Dazu “abonniert” man diesen Service für eine bestimmte Zeit (einen Tag, eine Woche, einen Monat) und zahlt per Kreditkarte über GPRS.
Das brauche ich aber nicht, denn ich kann ja Karten lesen und das sich bewegende Symbol auf dem Handy-Display sehen.

Früher mußte ich die gedruckte Karte kaufen und oft umständlich im Auto zu- und auffalten. Heute habe ich nur den Bluetooth Puck und mein Handy (+ Ladegeräte, einen Saugnapf für den Puck und einen Halter für das Handy) dabei, die Karten für ganz Mexico kosten nichts und sind mehr up-to-date als jeder überteuerte Guía Roji.

Ob Papier-Karten Zukunft haben?