oder: “Zwiebelfisch à la mexicana”
In den Werbe-Pausen der morgendlichen Nachrichten werden fast nur Medikamente (und Mittelchen, die vorgeben, Medikamente zu sein) angepriesen; von Anti-Stress-Mittelchen, Anti-Pickel-Pillen, Anti-Krampfadern- und -Hämorrhoiden-Cremes über Appetit-Zügler, Anti-Fusspilz-Cremes und Vitamin-Präparate bis zu Anti-Haarausfall-Shampoos, Vernarbungs-Pasten, Anti-Grippe-Mittelchen und Warzen-Entfernern.
Die Wirkung dieser Präparate wird (fast?) immer mit “eficaz” beworben, worüber ich mich jedes Mal wundere. Wenn ein Produkt “eficaz” ist, dann bedeutet das, dass es das erreicht, wozu es hergestellt wurde. Dass z.B. eine Anti-Fusspilz-Creme genau das tut (nämlich: Fusspilz beseitigen), sollte doch selbstverständlich sein, oder?
Wäre ein Produkt “eficiente”, dann wäre das ein Grund für mich, dieses Mittel bevorzugt zu kaufen und nicht das der Konkurrenz. “Eficiente” ist etwas/jemand, das/der das Ziel erreicht und dabei weniger Material/Mühe braucht als allgemein angenommen – zu deutsch: wenn -um beim gleichen Beispiel zu bleiben- die Anti-Fusspilz-Creme anstatt z.B. 14 Tagen nur 7 braucht, um den Fusspilz zu beseitigen und/oder bei gleicher Wirkungsweise billiger ist als die Konkurrenz, dann ist sie “eficiente” (vorausgesetzt, die Werber haben nicht gelogen, was ja leider nicht selten vorkommt).
Alles klar?
(wen das tiefergehend interessiert, der kann mal bei der Real Academia Española (dem “Duden” der spanischen Sprache) nachsehen. Demjenigen sei aber gesagt, dass das nicht sehr ergiebig ist)
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