Für Banken und Versicherungen (laut einem Freund -Finanzchef eines (Ab-) Wasser-Verbandes in Deutschland, der täglich Millionen bewegt- die größten Verbrecher überhaupt) gelten andere Regeln, was telefonische Belästigung angeht.
Dazu muss man die Webseite der CONDUSEF (Comisíon Nacional para la Protección y Defensa de los Usuarios de Servicios Financieros) besuchen und sich im Registro Nacional de Usuarios (REUS) einschreiben.
Die Eintragung schützt einen allerdings nicht davor, von Banken und anderen Verbrecher-Organisationen Finanz-Dienstleistern, denen man Geld schuldet, zu jeder Tages- und Nachtzeit angerufen zu werden. Ob man etwas gegen die ständigen Anrufe, bei denen nach jemandem gefragt wird, der gar nicht unter dieser Telefon-Nummer zu erreichen ist, man ihn nicht mal kennt und dessen Raten angeblich überfällig sind, tun kann, weiß ich nicht. Bei uns hilft immer Name des Anrufers und Firma aufschreiben und sofort danach bei der Anti-extorsión-Nummer anrufen.
(Teil I, Registro Público de Consumidores)
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#1 by Andreas Bohn on Fri, 5. Mar 2010 - 13:08
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Bei uns hilft immer Name des Anrufers und Firma aufschreiben und sofort danach bei der Anti-extorsión-Nummer anrufen.
Und was erzählst Du denen dann? Dass die Dich erpressen wollen?
#2 by Roland on Fri, 5. Mar 2010 - 14:08
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Diese Telefon-Nummer ist nicht nur dazu da, um (Schein-) Entführungen oder Erpressungen anzuzeigen, sondern auch für telefonische Belästigung jedweder Art. Dazu gehört neben sexueller Belästigung, Stalkern und anderen Dingen eben auch Telefon-Terror von Banken.
Der Hintergrund ist ganz klar: Banken sind verpflichtet, die Daten von Kunden vor Erteilung eines Kredits zu prüfen. Wenn der/die Kreditnehmer/in meine Telefon-Nummer als die seinige/ihrige angegeben hat und die Bank das nicht gemerkt hat, ist das ein Problem der Bank und nicht meins (wozu will man dann ständig die Telefon-Rechnung als Wohnungs-Nachweis sehen, wenn sie im Endeffekt nichts wert ist?). Trotzdem sind meine Familie und ich diejenigen, die völlig grundlos darunter zu leiden haben.
Wenn die Bank-Heinis nach mehrmaligem Anrufen und ebenso vielen Aussagen meinerseits (oder anderer Anruf-Antworter) nicht begreifen (begreifen wollen), dass die von ihnen genannte Person nicht bei mir wohnt und niemand sie kennt, dann ist das Telefon-Terror*.
Fairerweise sollte man die Bank-Leute vorwarnen, so wie man’s beim Bund gelernt hat: nach wiederholten penetranten Fragen nach einem “José Manuel Sánchez” (oder wie er gerade heisst) nach Namen und anderen Daten des Bank-Heinis fragen, sie notieren und darauf hinweisen, dass bei erneutem Anruf die extorsión-Nummer gewählt werden wird (Warnschuss). Bei nochmaligem Anruf derselben “Institution” nochmals nach den Daten fragen, sagen, dass man gleich im Anschluss bei extorsión anruft und auflegen (scharfer Schuss). Danach sofort die extorsión-Nummer wählen und den Vorfall melden.
Bisher war immer spätestens dann Ruhe (meistens reicht der “Warnschuss”).
* Am besten sind die, die dann naiv fragen, wie denn die wirkliche Telefon-Nummer des Schuldners ist oder fordern, man solle ihm ausrichten, dass er endlich zahlen soll.
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#3 by Andreas Bohn on Sun, 7. Mar 2010 - 08:40
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OK, ich wusste nicht, dass die Nummer auch für solche Sachen zuständig ist. Bei mir im Büro haben auch öfter mal Banken und der Palacio de Hierro angerufen und nach jemandem gefragt, der definitiv nicht da arbeitet. Die Banken haben dann auch relativ schnell aufgegeben, wenn ich ihnen erklärt habe, dass das ein Büroanschluss ist, aber die von Palacio haben ewig genervt (vor allem mit doofen Bandansagen, denen man ja nichts erwidern kann). Mittlerweile ist Ruhe, entweder hat der Typ bezahlt oder Palacio hat seine Kohle abgeschrieben.